No-Coin-Automats

No-Coin-Automaten Duo #E: Mitt-o-mat und Hell-o-mat

Wettbewerb „Kunst im Untergrund 2016“ der nGbK, in collaboration with Lena Gätjens.

Automatia Operators entwickeln ausnahmslos No-Coin Machines: der Erhalt eines Artikels funktioniert in den Automaten der Firma Automatia Operators auf der Basis des Austauschs: Mensch gibt „etwas“ rein und bekommt „etwas“ raus.
Für die Ausschreibung wurde das No-Coin Automaten-Duo #E (ehemalige Bezeichnung der U5) entwickelt. #E umfasst zwei Automaten, die auf den Betrieb auf den Bahnsteigen der Linie U5 zugeschnitten sind: Mitt-o-mat wird auf dem Bahnsteig Cottbusser Platz aufgestellt, Hell-o-mat auf dem Bahnsteig Berliner Rathaus.

No-Coin-Automat #E, Beispiel Hell-O-Mat
In diese No-Coin Automaten wird statt dem Münzeinwurf ein als unbrauchbar deklariertes Objekt verlangt, um den angebotenen Artikel zu erhalten. Der Artikel Typ Diorama ist eine transparente Plastikkiste in der ein Fundstück aus dem jeweils anderen Automaten vor dem Fotohintergrund eines städtebaulichen Großprojekts oder identitätschwach Stadtraums platziert wird.

Der Warenfluss der Automaten beruht auf einer unabdingbaren gegenseitigen Abhängigkeit: Der Vorrat des Einen speist sich aus den in den Anderen
eingeworfenen Objekte und umgekehrt. In diese Automaten können Fundstücke, Unbrauchbares, Nichtmehr-gewolltes etc. statt einer Münze eingeworfen werden.
Die im Automaten angebotenen Artikel, Miniaturszenarien des Typ Diorama sind Fragmente einer fiktiven Stadtplanung. In transparente Plastikkisten werden die Fundstücke aus dem jeweils anderen Automaten vor dem Fotohintergrund städtebaulicher Großprojekte oder identitätslosen Stadtraums in Mitte und Hellersdorf platziert. Jede Diorama – Kiste wird aus einer ausgewählten Fotografie, einem der eingeworfenen Objekte und einem Modellobjekt (z.B. Miniaturmensch, um den Effekt der Massstabsverschiebung herzustellen) zusammengestellt. Die aufgrund ihrer problematischen Stadtgefüge
ausgesuchten Orte bilden den räumlichen Kontext für das im Vordergrund stehende Objekt. Auf der Rückseite der Kisten sind diese Orte im Stadtraum bezeichnet.
Die Dioramen werden in regelmäßigen performativen Transportfahrten mit der Refill-Unit entlang der U-Bahnlinie 5 zwischen den U-Bahnhöfe Berliner Rathaus – Mitte und Cottbusser Platz – Hellersdorf in Warenartikel verwandelt und in ein fotografisches Archiv eingespeist. Die Refill-Unit ist einen Handwagen mit integrierten Arbeitsplatz, die für Transport, Befüllung, Verpackung, Beschriftung und Dokumentation der Dioramen benutzt wird.
Die vom Bahnsteig-Publikum täglich eingegebenen Objekte werden zuerst im Inneren des Automaten gesammelt. In einem zweiten Schritt werden diese vom Team der Automatia Operators zweimal die Woche eingesammelt und von Berliner Rathaus nach Cottbusser Platz und zurück transportiert. AO stellt dafür zwei Operators (Dipl. Ing. Fachkraft für Automatenservice) mitsamt Refill-Unit zu Verfügung.

Static

Collaboration with Bruno Pocheron.

From the position of a young man born in 1990, Mr. Pescut discusses the life of the generation born in the 1990s, which grew in difficult and chaotic years, the generation that cannot find a place in the society lacking ideals.

Stage and Lighting Design: Bruno Pocheron & Claire Terrien

Saša Božić

Text: Dino Pešut

Costume Design: Zdravka Ivandija Kirigin / Music: Nenad i Alen Sinkauz / Photography: Zoran Kulušić Neral 

Première ZKM Zagreb: May 16, 2015.

“CRITCRU” | porcopolis

Collaboration with PORCOPOLIS, CERCLE DES ARTS & SCIENCES FICTION

– a multidisciplinary artistic investigation directed by Berta Tarragó.

Various performances in situ | France, Spain, 2009-11.

www.porcopolis.org – project site –

Light design & scenography, collaboration concept & in situ adaptations, graphic design.

Graphic design & technical conception for the 8-slide projectors installation.